Peter Ratzenbeck

Eine lange Durststrecke hat ein Ende

Er ist wieder da! Der Tower of Songs im Stockschloss Trofaiach. Lang und bitter war der Sommer ohne Fixtermin für geniale Musik am letzten Donnerstag des Monats, aber der Winter wärmt nun wieder die Herzen wahrer Musikfreunde mit einzigartigen Sounds. Mit dem Gitarren-Zampano Peter Ratzenbeck (*1955, Graz) wurde das Haus auch noch bis auf den letzten Platz gefüllt – kein Wunder, einen Mann, der seit sage und schreibe 40 Jahren auf der Bühne steht will man sich nicht entgehen lassen. Immerhin nimmt man in vier Jahrzehnten Präsenz on Stage ja doch den einen oder anderen Kniff mit. Treffsicher wie eine Akupunkturnadel und immer virtuos wurden da die Beatles (“Hey Jude”) zitiert, Fleetwood Mac (“Albatross”) oder auch Rod Stewart (“Reason to Believe” auf Deutsch als “A Frau wie du”). Und auch wenn ein Reinhard Mey einst sagte: “Peter, du hast zwar keine Stimme, aber dieselbe hat Charakter!”, dann freut man sich am Ende wohl gerade deswegen, wenn Ratzenbeck zum Reibeisen-Gesang ansetzt. “Der ist ja noch viel besser als vor vielen Jahren!”, stößt ein Besucher in der Pause ungläubig hervor. Das Publikum hat gesprochen.

Quelle: Woche

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